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Meine besten Tipps für deine Meditationspraxis

„Wenn der Atem wandert, ist auch der Geist unruhig.“ - die Leuchte des Hatha Yoga

Yoga bedeutet Vereinigung. Das erfährst du besonders in der körperlichen Praxis, den Asanas, wenn du Bewegung und Atem verbindest. Doch Yoga geht noch weiter. Körper, Geist und Seele sollen zu einer Einheit verschmelzen. Und dass der Atem den Geist kontrolliert, spürst du ganz deutlich beim Meditieren. Nicht umsonst bedeutet Atem in manchen Kulturen auch Seele. Er ist der Sitz der Lebensenergie.

Bei der Meditation kommt ihm deshalb eine besondere Bedeutung zu. Ich möchte dir erzählen, was sich durch Meditation in mir verändert hat und wie du selbst deine eigene Meditationspraxis beginnen kannst.

Meditation

Was hat sie mir gebracht?

Wer mich kennt weiß, dass ich mich ständig mit irgendetwas beschäftige. Sei es meine Arbeit, Kochen, Wandern oder Lesen. Und wenn gerade nichts zu tun ist, beschäftigt mich mein Kopf. Ich bin selten still. Meditation hat das geändert.

Seit ich Meditation in meine Yogapraxis integriere, finde ich echte Entspannung – und das sogar abseits der Praxis im täglichen Leben. Weil ich meine Emotionen besser unter Kontrolle habe, bringen Kleinigkeiten mich nicht mehr so leicht aus der Ruhe. Ich bin in der Lage, die Dinge vernünftig zu analysieren, anstatt mir vor lauter Sorgen Bauchweh und Kopfschmerzen zu verschaffen. Das macht mich handlungsfähig, wo ich zuvor wie gelähmt war. Und das Allerbeste: Es reduziert und vermeidet unnötigen Stress.

Um diesen Zustand zu erreichen, muss ich nicht täglich eine Stunde dasitzen und ausgefeilte Meditationstechniken vollführen. Es reichen lediglich 15 Minuten simples In-Mich-Gehen. Und du kannst das auch.

Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Diese Tipps sollen dich auf dem Weg zu deiner eigenen Meditationspraxis begleiten.

Schaffe dir ein meditatives Umfeld.

Dein Ruhepol

Es fällt viel leichter, dich zu konzentrieren, wenn du den Alltag rundherum vergessen kannst. Sehr gut klappt das an einem Platz, der genau für die Meditation gemacht ist. Richte dir eine Art Altar ein. Lege eine schöne Decke auf und richte dir ein Sitzkissen. Zünde eine Kerze an. Dekoriere ein wenig mit Blumen und Räucherstäbchen. Sei kreativ. Alles, was dich beruhigt, ist erlaubt. Bereite den Platz abends vor, wenn du gerne am Morgen meditierst. Dann freust du dich umso mehr, wenn du aufwachst und kannst gleich loslegen.

Schaffe dir eine Routine

Versuche jeden Tag etwa zur selben Zeit zu meditieren. Mit der Regelmäßigkeit wird es für dein Unterbewusstsein immer leichter, sich zu entspannen. Und wenn du täglich eine bestimmte Zeit für Meditation reservierst, gehört es für dich irgendwann zum gewöhnlichen Tagesablauf.

Beruhige deinen Geist

Atme.

Atem und Geist stehen in direkter Verbindung zueinander. Versuche doch einmal, deinen Atem genau zu beobachten und dabei deine To-Do List für den heutigen Tag durchzugehen. Du wirst nicht beides auf einmal schaffen. Wenn du bewusst ruhig atmest, wirst du merken wie sich deine Gedanken beruhigen. Konzentriere dich ein paar Minuten auf die Atmung und sitze dann still da. Gedanken, die dann auftauchen, kannst du einfach beobachten und vorbeiziehen lassen, wie ein paar Wolken. Wenn du abdriftest, konzentriere dich wieder auf den Atem.

Stell dir einen See vor.

Gedankliche Bilder haben die Macht, unseren Geist zu beruhigen. Stell dir die Oberfläche eines Sees vor, ganz glatt, ohne Wellen. Genauso ruhig ist deine Seele. In einem steten Zustand, unbeeinflusst von Körper und Emotionen. Verweile dort ein wenig, danach gehst du erfrischt in den weiteren Tag.

Besinne dich auf ein Mantra.

Mantras sind positive Affirmationen. Wenn du frühmorgens mit einem Mantra meditierst, kannst du den ganzen Tag von dem positiven Gedanken profitieren. Überlege dir selbst Mantras, benutze Mantrakarten oder finde welche in Büchern und mit Google. Du kannst auch über eine Qualität meditieren wie z. B. Mitgefühl und über deren Auswirkungen auf dein Leben und deine Beziehungen.

Versetze dich in Schwingung.

Das hat mich selbst etwas Überwindung gekostet, aber ich habe es nicht bereut. Singen hat unglaubliche Auswirkungen auf Körper und Geist. Du versetzt damit dein gesamtes Sein in Schwingung, der Effekt ist schwer zu beschreiben. Wenn du keine Erfahrungen mit Mantrasingen hast, kannst du ganz einfach die Silbe Om singen. Probier es einfach mal aus.

Geführte Meditation

Wenn du mehr über meine Meditationspraxis wissen möchtest oder zum Einsteigen mehr brauchst als nur geschriebenes Wort, dann melde dich bei mir und komm' in meine Yogastunden. Wir werden fühlen, singen und eine entspannte Zeit zusammen verbringen. Ich freue mich auf dich!

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Gras
Sabine Gleiss
Zertifizierte Yogalehrerin
E-RYT 500 Yoga Alliance
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